Klub Kolophonium von 1873

zu Altona

 
 

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Impressum

                           

                                                       Zusammenlegung der Satzungen vom Klub-Kolophonium und der Beerdigungskasse

die neue Satzung des

Klub Kolophonium von 1873

 

(Fassung vom Oktober 2007)

 

 

 

 

Zweck des Klubs

 

§ 1

 

Der Klub hat den Zweck, Personen, die das Klempnerhandwerk, das Gas- und

Wasserinstallateurhandwerk oder ein verwandtes Gewerbe wie Dachdecker

selbständig betreiben, in nähere Verbindung zu bringen.

Auch Anlagenmechaniker für Sanitär–, Heizungs- und Klimatechnik und

Selbständige in anderen, aus den Gründergewerben hervorgegangenen Berufen,

gehören zu dem Personenkreis.

Es sollen in regelmäßigen Versammlungen Tagesfragen oder in Vorträgen und Diskussionen

für den Beruf wissenswerte Angelegenheiten besprochen werden.

Der Klub soll ferner seinen Mitgliedern die Möglichkeit zur Pflege von

Geselligkeit, Kollegialität und Freundschaft geben.

 

 

Mitgliedschaft

 

§ 2

 

Mitglieder im Klub können nur Personen werden und sein, die

ein oben beschriebenes Handwerk selbständig betreiben;

 

mit dem Meistertitel oder einem entsprechenden Hoch- oder Fachschulabschluss

in einem oben beschriebenen Handwerksbetrieb tätig sind;

in Handel oder Industrie in einschlägigen Firmen tätig sind und engen

Kontakt mit den Selbständigen haben und deren Interessen vertreten können.

Aufnahme

§ 3

Um die Aufnahme in den Klub zu erlangen, hat der Bewerber sich entweder an den Vorstand zu wenden oder er kann sich durch ein 

Mitglied vorschlagen lassen. Der Vorstand oder der Vorschlagende muss den Bewerber in den Klub einführen.

 

 

§ 4

Nach regelmäßigen Versammlungsbesuchen muss der Bewerber um die Mitgliedschaft endgültig seinen Aufnahmewunsch äußern, 

der vom Vorstand bekannt gemacht wird.

Wenn gegen den Aufnahmewunsch innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe durch den Vorstand kein Einspruch erhoben wird, 

gilt der Bewerber als neuer Anwärter.

Mit der Aufnahme in den Klub Kolophonium wird das neue Mitglied gleichzeitig Mitglied

der von der Klubkasse unabhängigen „Beerdigungs-Beihilfs-Kasse des Klub Kolophonium

von 1873 zu Altona" .

 

§ 5

 

Ein Einspruch gegen eine Aufnahme muss unter Angabe von sachlichen Gründen schriftlich an den Vorstand gerichtet werden. 

Gelingt dem Vorstand eine Einigung nicht, liegt die Entscheidung bei dem einzuberufenden Schlichtungsausschuss.

 

Beitrag

 

§ 6

 

Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag zu entrichten, dessen Höhe jährlich in der Jahreshauptversammlung festgelegt wird.

Wer seinen Beitrag bis zum Jahresende nicht bezahlt hat, kann auf Antrag des Vorstandes ausgeschlossen werden.

Der Vorstand kann in Ausnahmefällen auf Antrag Zahlungserleichterung gewähren.

 

 

Organe des Klubs

 

§ 7

 

Die Organe des Klubs sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

 

 

 

Versammlungen

 

§ 8

 

Die Mitgliederversammlungen, zu denen der Vorstand einlädt, finden in der Regel einmal im Monat statt. 

Die zweite Versammlung des Jahres soll die Jahreshauptversammlung sein. 

Zu ihr muss mit einer Frist von 14 Kalendertagen schriftlich eingeladen werden.

 

§ 9

 

In der Jahreshauptversammlung wird vom Vorstand ein allgemeiner Rückblick über das abgelaufene Klubjahr gegeben.

Der Beisitzer, der das Klubeigentum verwaltet, hat einen Bericht über Zu- und Abgänge und den Zustand desselben zu geben.

Der Kassierer hat seinen Jahresbericht über die vorher von zwei Revisoren geprüften Kassen zu geben.

Einer der beiden Revisoren hat über die erfolgte Kassenprüfung zu berichten.

In einem der Berichte des Vorstandes ist die Mitgliederbewegung im abgelaufenen Jahr bekannt zu geben.

Nach einer Aussprache über die Berichte soll dem Vorstand auf Antrag eines Klubmitgliedes,

in der Regel eines der Revisoren, die Entlastung erteilt werden.

In der Jahreshauptversammlung soll auch über den Verlauf des neuen Klubjahres gesprochen werden.

 

Abstimmungen

 

§ 10

 

In den Jahreshauptversammlungen können alle Anträge zur Abstimmung gebracht werden.

Anträge, die in normalen Versammlungen gestellt werden, müssen in die Tagesordnung der nächsten 

Versammlung aufgenommen werden und können erst dort zur Abstimmung gelangen.

 

§ 11

 

In der Regel werden Abstimmungen durch die anwesenden Mitglieder mit Mehrheit

entschieden. Beschlüsse über Satzungsänderungen und Ausschlüsse von Mitgliedern bedürfen einer Mehrheit von zwei

Dritteln der anwesenden Mitglieder. Auf Antrag müssen Abstimmungen geheim, also schriftlich durchgeführt werden.

 

Vorstand

 

§ 12

 

Die Angelegenheiten des Klubs leitet ein aus bis zu 10 Personen bestehender Vorstand.

Es sind dies

Sprecher

Vertreter des Sprechers

Kassierer und bis zu 7 Beisitzer

 

Der Vorstand kann weitere Helfer aus dem Kreis der Mitglieder einsetzen,

die aber im Vorstand kein Stimmrecht haben.

Die Namen der Sprecher und die übrige Ämterverteilung im Vorstand sind zeitnah bekannt zugeben.

 

 

§ 13

 

Die allgemeine Geschäftsführung obliegt dem Vorstand gesamtverantwortlich.

Der Sprecher oder sein Vertreter leitet in der Regel die Versammlungen.

Der Kassierer verwaltet die Finanzen.

Es sind über alle Veranstaltungen des Klubs Berichte zu verfassen und zu veröffentlichen. 

Ein Beisitzer hat das Inventar zu pflegen und eine Inventarliste zu führen.

Er sorgt auch für den Einsatz der Insignien bei den Veranstaltungen des Klubs.

Die Organisation der geselligen Veranstaltungen und Reisen obliegt einem jeweils vom Vorstand berufenen Festausschuss.

Die Beisitzer und Helfer werden zur Unterstützung bei der Vorstandsarbeit eingesetzt.

Die Vorstandsarbeit erfolgt ehrenamtlich.

Die Postanschrift des Klubs ist die Adresse des Kassierers.

 

Wahlen

 

§ 14

 

Die Hauptversammlung wählt mit Mehrheit die Mitglieder des Vorstands.

Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre. 

Die Verteilung der Ämter regelt der Vorstand intern.

Die Amtszeit des Vorstandssprechers beträgt in der Regel ein Jahr, eine Verlängerung

ist aber möglich. Sonst rückt der Vertreter in der Regel als Sprecher des Vorstandes auf.

Dann bestimmt das Los einen neuen Vertreter, wenn das Amt nicht freiwillig von einem Vorstandsmitglied übernommen wird.

Die Hauptversammlung wählt auch in jedem Jahr einen neuen Revisor-Vertreter, der bei Verhinderung eines der 

beiden Revisoren tätig wird und nach einem Jahr als ordentlicher zweiter Revisor nachrückt, weil der erste 

Revisor nach zwei Amtsjahren ausscheidet.

 

Beerdigungs-Beihilfs-Kasse

 

§ 15

 

Die Beerdigungs-Beihilfs-Kasse von 1923 (im nachfolgenden BBK genannt) hat den Zweck, bei Sterbefällen 

ihrer Mitglieder eine Beihilfe zu den Beerdigungskosten zu gewähren.

Die BBK soll außerdem den Hinterbliebenen, besonders den Witwen von verstorbenen Mitgliedern, 

den Zugang zum Klub Kolophonium und seinen Einrichtungen erhalten.

Die BBK arbeitet auf Treu und Glauben.

§ 16

Der Vorstand des Klub Kolophonium darf verpflichtende Erklärungen nur unter der Beschränkung der Haftung 

auf das Vereinsvermögen abgeben und zwar mit der Unterschrift von zwei Vorstandsmitgliedern.

Verfügungen über Geldbeträge und Abhebungen, die den normalen Beihilfebetrieb betreffen,

können von dem amtierenden Kassierer allein getätigt werden.

§ 17

 

Zusätzliches Mitglied der BBK kann werden:

a. der Ehepartner eines Mitgliedes des Klub Kolophonium

b. der Lebensgefährte eines Mitgliedes des Klub Kolophonium

c. der Ehepartner oder der Lebensgefährte eines verstorbenen Mitgliedes der

BBK zu einem mit dem Vorstand vereinbarten besonderen Umlagebeitrag.

Beitrag

 

§ 18

 

Der Beitrag zur BBK besteht aus der pro Sterbefall zu leistenden Umlage. Die Höhe

der Umlage wird jährlich auf der Jahreshauptversammlung bekannt gegeben.

Die Umlagen werden vom Kassierer in Rechnung gestellt. Dabei können die Umlagen

für mehrere Sterbefälle zusammengefasst werden. Die Rechnungen sind sofort zu begleichen.

Die Höhe der Umlage kann durch die Mitgliederversammlung geändert werden.

Es genügt dafür die Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

 

§ 19

 

Für jedes verstorbene Mitglied der BBK ist im Sterbefall eine Beihilfe nach folgenden

Richtlinien zu zahlen:

Die Höhe der Beihilfe wird jährlich auf der Hauptversammlung bekannt gegeben. Sie soll sofort nach Vorlage 

der Sterbeurkunde und Angabe eines Kontos an den jeweils Berechtigten überwiesen werden. Der Absender der Sterbeurkunde 

kann für den Kassierer  als Berechtigter gelten.

Der Berechtigte kann zur Entgegennahme der Beihilfe schriftlich auch einen Dritten (Beerdigungs-Institut) 

bevollmächtigen. Liegt dem Vorstand eine Verfügung des Verstorbenen vor oder wird sie ihm vorgelegt, 

kann er die Auszahlung nach dieser Verfügung vornehmen.

In besonderen Fällen ist der Vorstand berechtigt, seinerseits den Betrag der Beihilfe für eine Beerdigung 

direkt zuzuschießen.

Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung der Beihilfe besteht nicht.

Der Kassierer kann bei der Auszahlung der Beihilfe offene Umlagebeiträge, auch wenn diese 

noch nicht berechnet wurden, verrechnen.

 

§ 20

 

Der Austritt oder der Ausschluss aus dem Klub Kolophonium bedeutet gleichzeitig das Ausscheiden aus der BBK, 

sowohl für das Mitglied als auch für den Ehepartner oder Lebensgefährten. Mit dem Ausscheiden erlöschen sämtliche 

Ansprüche an die BBK.

Die Änderung der Höhe von Umlagen und Beihilfen stellt keine Satzungsänderung dar.

 

Erfüllungsort

 

§ 21

 

Erfüllungsort für die BBK ist Hamburg - Altona.

Streitigkeiten

 

§ 22

 

Innerhalb des Klubs entstehende Streitigkeiten, welche nicht sofort geschlichtet werden können, sind vor einen 

Schlichtungsausschuss zu bringen.

Dieser wird von vier Mitgliedern, die von der Versammlung zu bestimmen sind, und vier Vorstandsmitgliedern gebildet.

Gelingt dem Ausschuss die Schlichtung nicht, wird die Sache in der nächsten Versammlung durch die anwesenden Mitglieder 

mit Mehrheit entschieden.

 

Hamburg - Altona, im Oktober 2007

 

 

   
   

Stand: 10.01.19